Neue Funktion freigeschaltet ab Montag, 22.01.2018, 00h00

Planik führt die Historisierung von Dienstplänen ein! Dies erlaubt es Ihnen als Nutzer, alte (Zwischen-)Stände eines Dienstplans einzusehen. So können Sie nachträglich nachvollziehen, über welche Schritte der aktuelle Dienstplan entstanden ist. Unbeabsichtigte Änderungen können durch das Zurücksetzen auf den letzten Stand wieder rückgängig gemacht werden. Und durch die Möglichkeit, denselben Plan gestaffelt zu berechnen und erneut zu veröffentlichen wird es nun auch möglich, beispielsweise Wochenend-Schichten vorab zu planen.

Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Änderungen an einem bereits veröffentlichten Plan müssen aktiv erneut veröffentlicht werden, damit die Mitarbeiter den neusten Plan einsehen können. Das erlaubt den Planenden selber zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die neue Planversion den Mitarbeitenden zugänglich gemacht wird.
  • Die Zeitauswertung, Wochen- und Tagessicht basiert immer auf dem letzten veröffentlichten Plan
  • Änderungen können nur auf dem aktuellen Planstand vorgenommen werden, die historischen Planstände sind unveränderbar
  • Ein Plan kann jeweils bis zum letzten veröffentlichten Stand zurückgesetzt werden. Eine Veröffentlichung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Nachfolgend erklären wir Ihnen, anhand der Dienstplanungsübersicht und einem Beispielfall des Teams von Frau Rosengaard, die neuen Funktionalitäten:

Im obigen Beispiel hat die Chefin Maria Rosengaard in einem bereits veröffentlichten Plan eine Umplanung vornehmen müssen, da einer ihrer Mitarbeitenden krank wurde.

1: Sie schiebt in der Planungssicht die Dienste des kranken Mitarbeitenden zu den offenen Diensten und setzt ein Krank-Symbol. Nun erscheint ein neuer Planstand “in Bearbeitung” und entsprechende Hinweise, dass die neusten Änderungen für die Mitarbeitenden noch nicht sichtbar sind und noch veröffentlicht werden müssen.

2: Optional könnte sie nun die offenen Dienste über die Funktion Dienstplan berechnen erneut automatisch verteilen. Hierbei werden wie gewohnt alle aktiven Regeln und deren Priorisierung berücksichtigt. In unserem Fall macht sie dies aber doch lieber per Hand, da es sich nur um einige wenige Dienste handelt.

3: Da sie nicht mehr sicher ist, wie der ursprüngliche Plan war, kann sie dies jederzeit in der Historie Planstände nachschauen gehen

4: Frau Rosengaard ist mit den Planänderungen nicht zufrieden und will noch mal von Vorne beginnen. Mit Dienstplan zurücksetzen werden die Änderungen seit dem letzten Planstand gelöscht; in unserem Beispiel würde der Plan auf die letzte veröffentlichte Version zurückgesetzt.

5: Sobald die Planerin mit dem Resultat der Umplanung glücklich ist, drückt sie den Knopf Dienstplan veröffentlichen. In diesem Moment wird die neuste Planversion für die Mitarbeitenden sichtbar.

Ein Monat später fragt der Mitarbeitender nach wie die Zuschlagsberechnung beim Krankheitsfall zustande kam. Dies hängt in deren Betrieb ab, wie der ursprüngliche Plan war. Dank der Historisierung kann nun Frau Rosengaard in der Planhistorie den ersten veröffentlichten Plan anschauen gehen und dem Mitarbeitenden die ursprüngliche Dienstplanung aufzeigen!

Weitere Anwendungsbeispiele:

Vergleich der Planqualität: Da man historische Planstände einsehen kann, ist es neu auch möglich die Planqualität zwischen verschiedenen Planständen zu vergleichen. Somit ist es beispielsweise möglich einzusehen welche Verstösse bereits vor der Berechnung des Plans (d.h. nach der manuellen Zuteilung gewisser Dienste) vorhanden waren.

Mehrfachplanung: Die Änderungen in Planik ermöglichen völlig neue Anwendungsmöglichkeiten – eine davon ist die Mehrfachplanung. Neu können Pläne in mehreren Schritten berechnet werden. Dies erlaubt beispielsweise, zuerst Wochenvorlagen nur für die Wochenenddienste oder die Nachtschichten zu erstellen, den Plan zu berechnen, und dann nachträglich die ‘normalen’ Wochenvorlagen für die Dienste während den normalen Arbeitszeiten zu aktivieren und den Plan damit ‘fertig’ zu rechnen. Dies selbstverständlich immer unter Berücksichtigung derselben, allgemein gültigen Regeln. Somit wird in es in Planik möglich, beispielsweise die Wochenend-Schichten mehrere Monate vor der normalen Veröffentlichung des vollständigen Dienstplanes zu berechnen und zu kommunizieren, was den Mitarbeitern erlaubt ihre Freizeit viel früher zu planen.

Ausblick

Damit Sie noch mehr Nutzen haben, werden in einem späteren Update weitere Möglichkeiten dazukommen: Bei Änderungen in einem bereits veröffentlichten Plan werden Sie die betroffenen Mitarbeiter automatisiert per SMS oder E-Mail benachrichtigen können. Weiterhin wird es in Zukunft eine “Undo” Funktionalität in der Planungssicht geben, welche Ihnen erlaubt, einzelne Änderungen Schritt per Schritt wieder rückgängig zu machen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir sind gespannt auf Ihre Ideen!
Sie erreichen uns unter: 031 544 40 60 oder unter kontakt@planik.ch